Bohren in Glas

Bohren in Glas
Nach dem Schneiden und der Endverarbeitung des Glases wird es, dort wo es nötig ist, durchbohrt.
Das Verfahren als solches, muss einige unbedingt verpflichtende Punkte beachten:
- der Durchmesser der Löcher, ø, darf nicht geringer sein als die Nennstärke des Glases. Für kleinere Löcher müssen die Hersteller zu Rate gezogen werden.
Beschränkungen hinsichtlich der Anordnung der Löcher.
Im Allgemeinen hängen die Beschränkungen hinsichtlich der Anordnung der Löcher im Verhältnis zu den Rändern und den Ecken der Verglasung und das eine im Verhältnis zum anderen von folgendem ab:
- Nennstärke des Glases (d)
- Abmessungen der Glasscheibe (B,H)
- Durchmesser des Loches( ø),
- Form der Verglasung,
- Anzahl der Löcher
Die weiter unten angegebenen Empfehlungen sind jene, welche normalerweise verfügbar sind und beschränken sich auf Glasscheiben mit einer Anzahl von höchstens 4 Löchern.
1) Die Entfernung a zwischen dem Rand eines Loches und der Kante der Glasscheibe darf nicht geringer sein als 2d (Abbildung)
2) Die Entfernung b zwischen den Rändern zweier Löcher darf nicht geringer sein als 2d (Abbildung)
3) Die Entfernung c zwischen dem Rand eines Loches und der Ecke der Scheibe darf nicht geringer sein als 6d (Abbildung). Wenn eine der Entfernungen zwischen dem Lochrand und dem Scheibenrand geringer als 35mm ist, könnte es nötig sein, das Loch asymetrisch gegenüber der Ecke anzuordnen. Die Hersteller müssen zu Rate gezogen werden.
Toleranzen der Lochdurchmesser - Tabelle
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